Geschichten, die kaum jemand kennt
Oswaldo Fadda, Mitsuyo Maeda, die Kämpfe, aus denen die UFC entstand: die Geschichte des Jiu-Jitsu, erzählt auch mit den Quellen, die sonst fehlen.

Die Geschichten, die kaum jemand kennt
Fast alles, was du über die Geschichte des Jiu-Jitsu liest, stammt von denen, die diese Geschichte gewonnen haben. Falsch wird es dadurch nicht: Es heißt nur, dass man es in diesem Wissen lesen muss.
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Oswaldo Fadda, das Jiu-Jitsu, das in den Favelas unterrichtet wurde
Er unterrichtete in der Zona Norte Leute, die nicht zahlen konnten, und er griff die Beine an — was damals als Sache der armen Leute galt. Dann forderte er die Gracies heraus.
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Warum Maeda sich „Graf“ nannte
Es war kein Adelstitel. Es war ein selbstironischer Witz über die eigene Armut — und das sagt uns eine japanische institutionelle Quelle.
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Der Leiter der ersten Gracie-Academy war kein Gracie
Die Anzeige, die 1930 in einer Zeitung in Rio erschien, nennt drei Namen. Der Leiter ist der erste, und er heißt nicht Gracie.
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Drei Stunden und fünfundvierzig Minuten: Hélio Gracie gegen Waldemar Santana
Am 24. Mai 1955 kämpften sie drei Stunden und fünfundvierzig Minuten. Es ist bis heute der längste Kampf, der je ausgetragen wurde — und der Mann, der ihn am besten beschrieben hat, war kein Sportjournalist.
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Wie sich die Guard in vierzig Jahren verändert hat
Bis in die Achtziger griff man aus der geschlossenen Guard nicht an: Man überlebte dort. Der Rest ist in vierzig Jahren passiert, und er lässt sich datieren.
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Warum ADCC und IBJJF wie zwei verschiedene Sportarten aussehen
Dieselbe technische Basis, zwei Wettkämpfe, die einander nicht ähneln. Der Unterschied ist nicht kulturell: Er steht in ein paar Zeilen des Regelwerks, und man kann sie nachlesen.
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Die UFC begann als die größte Gracie Challenge aller Zeiten
Eine Videokassette, ein Zeitschriftenartikel und eine Marketing-Entscheidung, die offen ausgesprochen wurde. Und der Grund, warum 1993 in Denver Royce kämpfte und nicht Rickson.
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Rickson Gracie und der 400-0-Mythos
Es ist die berühmteste Bilanz der Geschichte des Jiu-Jitsu, seit dreißig Jahren wiederholt. Einen Beleg dafür hat es nie gegeben — und der, der ihr am deutlichsten widersprochen hat, ist der Mann selbst.
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Die Frauen, die Jiu-Jitsu aufgebaut haben, und warum sie niemand kennt
Die Geschichte des BJJ wird als Geschichte von Männern erzählt, und weitgehend war sie das auch — aber nicht, weil die Frauen nicht da gewesen wären. Weil man sie nicht hineinließ.
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